Verschlüsselte Kommunikation steht ab sofort zur Verfügung

Der Austausch von Informationen zwischen Mandant und Rechtsanwalt ist ein sensibler Bereich. Grundsätzlich genießt die Korrespondenz im Mandatsverhältnis den Schutz der Rechtsordnung. Der Eingriff in derartige Kommunikation erfüllt einen Straftatbestand. Dennoch sollte man sich bewusst machen, dass der Grad der Vertraulichkeit per E-Mail oder Webformular übersandter Nachrichten der Übersendung einer Postkarte entspricht. Im Prinzip kann jeder technisch Versierte solche Nachrichten mitlesen. Es liegt auf der Hand, dass dies im vertraulichen Mandatsverhältnis, aber auch im Zuge einer Mandatsanbahnung in der Regel nicht gewünscht ist.

Durch Verschlüsselung besteht die Möglichkeit, dass ausschließlich derjenige, der den geheimen Schlüssel kennt, in die Lage versetzt wird, die mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers verschlüsselte E-Mail lesbar zu machen.

Ich setze zur Verschlüsselung elektronischer Korrespondenz GPG ein. GPG oder GnuPG (GNU Privacy Guard) ist ein freies Kryptographiesystem, das heißt, es dient zum Ver- und Entschlüsseln von Daten sowie zum Erzeugen und Prüfen elektronischer Signaturen. Das Programm implementiert den OpenPGP-Standard und wurde als Ersatz für PGP entwickelt.

Meinen öffentlichen Schlüssel finden Sie hier.

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